Ökologische Bienenhaltung

Was bedeutet Honig aus ökologischer Bienenhaltung im Bioland-Verband?

  • Um die Völkergesundheit zu erhalten müssen die Varroamilben eingedämmt werden. Dies geschieht mit natürlichen, organischen Säuren (Ameisensäure, Oxalsäure, Milchsäure), welche nach der Honigernte verdampft und weder im Honig noch im Wachs Rückstände hinterlassen.
  • Es werden keine chemotherapeutischen Tierarzneimittel verwendet.
  • Das Beschneiden von Bienenflügeln ist verboten.
  • Der Zukauf von Bienenvölkern, Bienenschwärmen und Königinnen ist nur aus Betrieben des Bioland-Verbandes gestattet.
  • Die Wohnungen der Bienen (Beuten) sind aus Holz gebaut. Auf einen Anstrich wird verzichtet, um unerwünschte Rückstände aus biozidhaltigen und chemisch-synthetischen Anstrichstoffen zu vermeiden.
  • Die Reinigung und Desinfektion der Beuten und Beutenteile erfolgt nur mechanisch und mit Hitze (Flamme, Heißwasser). Chemische Mittel sind hierzu nicht zugelassen.
  • Die Winterfütterung erfolgt mit eigenem Biolandhonig und Bioland-Rübenzucker.
  • Es wird ausschließlich Ökowachs verwendet. Dieses wird aus Naturwaben und Entdeckelungswachs gewonnen und kommt nicht mit Lösungs- oder Bleichmitteln in Berührung.
  • Das gezielte Anwandern von konventionellen Intensivobstkulturen zur Trachtnutzung oder Bestäubung ist nicht gestattet.
  • Bei der Ernte darf nur im Bienenstock ausgereifter Honig entnommen werden. Zum Entfernen von Verunreinigungen wie beispielsweise Wachsteilchen darf der Honig mit einem Sieb filtriert werden. Druckfiltration ist nicht gestattet. Der Honig darf nicht über 40°C erwärmt werden.
  • Die Einhaltung der EG-BioVerordnung und der Biolandrichtlinien wird mindestens einmal im Jahr behördlich überprüft.
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